Elektrische Defekte gehören zu den häufigsten Ursachen von Bränden in Gewerbeimmobilien. Ob in Filialen, Lagerhallen oder Produktionsstätten: die permanente Nutzung von Geräten, wechselnde Belastungen und Verschleiß erhöhen das Risiko erheblich. Regelmäßige DGUV-konforme Elektroprüfungen sind daher nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern ein wirtschaftlich sinnvolles Instrument zur Risikominimierung.
Brandursachen erkennen
In Gewerbeimmobilien sind die Hauptverursacher von Bränden elektrische Defekte:
- Steckdosen und Leitungen, die überlastet oder beschädigt sind
- Elektrische Geräte, die durch Verschleiß oder falsche Handhabung gefährlich werden
Filial- und Logistikbetriebe tragen ein besonders hohes Risiko, da Geräte täglich im Einsatz sind und wechselnde Belastungen die elektrische Infrastruktur zusätzlich belasten. Ein unbemerkter Schaden kann schnell zu einem Kurzschluss oder Schmorbrand führen, mit oft dramatischen Folgen.

Risikoverteilung nach Gerätetypen
Nicht alle Geräte bergen dasselbe Risiko. Die DGUV-Prüfungen helfen, unterschiedliche Gefährdungspotenziale frühzeitig zu erkennen:
- Sicherheitsbeleuchtung: Im Notfall unverzichtbar. Defekte stellen nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch eine Haftungsfrage für die Unternehmensleitung dar.
- Ortsveränderliche Geräte: Hohe Fehlerquote aufgrund täglicher Nutzung, etwa Kaffeemaschinen, Scanner oder Computer.
- Ortsfeste Anlagen: Schäden werden oft erst spät sichtbar, z. B. bei fest installierten Produktionsmaschinen oder Klimaanlagen.
Folgekosten ungeprüfter Anlagen

Das Unterlassen regelmäßiger Prüfungen kann immense Kosten verursachen:
- Produktions- oder Betriebsunterbrechungen
- Schäden an Inventar und Gebäuden
- Versicherungsregress bei fehlenden Prüfprotokollen
- Bußgelder bei Verstößen gegen Prüfpflichten
Diese Kosten sind nicht nur finanziell hoch, sondern auch für das Unternehmensimage und die Betriebskontinuität kritisch.
Präventiver Effekt regelmäßiger DGUV-Prüfungen
DGUV-konforme Prüfungen erkennen Defekte frühzeitig und verhindern teure Schäden:
- Früherkennung thermischer Auffälligkeiten an Geräten und Leitungen
- Identifikation fehlerhafter Kabel, Steckdosen und Mehrfachsteckdosen
- Vermeidung von Kurzschlüssen und Schmorbränden
- Verlängerung der Lebensdauer elektrischer Betriebsmittel
- Reduktion des Haftungsrisikos der Unternehmensleitung
Durch diese präventiven Maßnahmen können Risiken signifikant gesenkt und die Sicherheit für Mitarbeiter, Kunden und Betriebsmittel erhöht werden.

Wirtschaftlicher Nutzen

Regelmäßige Elektroprüfungen zahlen sich ökonomisch aus. Das Verhältnis von Präventionskosten zu potenziellen Schadenskosten liegt typischerweise zwischen 1 : 50 und 1 : 200. Während eine geplante Prüfung pro Markt meist nur 1–3 Stunden Unterbrechung erfordert, kann ein Brand zu Tagen bis Wochen Produktionsausfall führen.
Für Filialketten, Lager, Märkte und stark elektrifizierte Arbeitsplätze ist die DGUV-Prüfung daher nicht nur eine Sicherheitsmaßnahme, sondern ein wirtschaftliches Instrument zur Risikominimierung.
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